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Sportförderkonzept von Pentathlon Suisse

Ausgangslage

Der Verband Pentathlon Suisse oder auch bekannt als Verband des Modernen Fünfkampfes ist, wie auch andere Randsportarten, auf grosse finanzielle Unterstützung durch den Dachverband Swiss Olympic angewiesen. Die Gewährleistung finanzieller Unterstützung durch Swiss Olympic erfolgt nach Einhaltung von Vorgaben in Form eines konkreten Kriterienkatalogs. Die Inhalte dieses Kriterienkataloges sind unter anderem Dokumente, welche die Verbände zur Verfügung stellen und als Richtlinien verfolgen. Damit Pentathlon Suisse auch in Zukunft optimale Leistungssportförderung betreiben kann, hat er sich entschieden, den Kriterienkatalog anzugehen und das Sportförderkonzept zu überarbeiten. BPM Sports unterstützt die Verbandsführung bei diesem Prozess.

Vorgehen zur Bearbeitung des Sportförderkonzepts von Pentathlon Suisse

In einer ersten Phase wird eine IST-Analyse der Sportförderung bei Pentathlon Suisse gemäss den Vorgaben von Swiss Olympic durchgeführt. Speziell bei Pentathlon Suisse ist, dass fünf Teildisziplinen zu berücksichtigen sind. Dieser Umstand macht deutlich, dass die Zusammenarbeit im Bereich Sportförderung mit den Verantwortlichen der einzelnen Teildisziplinen für Pentathlon Suisse von zentraler Bedeutung ist. Die Stützpunkte Bern und Zürich/Uster haben sich zwar etabliert, müssen aber weiterentwickelt werden. Die Stützpunkte in der Westschweiz hingegen sind erst in der konzeptionellen Phase. Die Ist-Analyse zeigt auf, welche Lücken im Bereich der Sportförderung im Verband bestehen und wie die Sportförderung in den Verbänden der Teildisziplinen aussieht. In einem zweiten Schritt werden die, gemäss Vorgaben von Swiss Olympic, offenen Punkte mit den Verantwortlichen von Pentathlon Suisse diskutiert, die Bereiche und die Zusammenarbeit neu aufgestellt und im Sportförderkonzept dokumentiert.

Welche Themen werden im Sportförderkonzept von Pentathlon Suisse behandelt?

Ein komplettes Sportförderkonzept zeigt nicht nur die strukturelle Organisation des Verbandes, sondern gilt für Athletinnen und Athleten auch als wichtige Leitplanke in ihrer sportlichen Karriere. Das Sportförderkonzept beschreibt, wie die Leistungsförderung im Verband organisiert ist, wie der Athletenweg aussieht, wie die Karriere der Athleten geplant wird, welche Trainingsinfrastrukturen für optimale Trainingsbedingungen vonnöten sind und welche aktuellen Erkenntnisse aus der Sport- und Trainingswissenschaft im Verband angewendet werden. Weiter werden im Sportförderkonzept die Selektionskriterien für nationale und internationale Wettkämpfe festgelegt. Gemeinsam mit den vorgegebenen Zielen des Verbandes sind die Leitplanken für die Athletinnen und Athleten klar gesetzt und nur mit solch genauen Vorgaben, kann eine gezielte Sport- und Nachwuchsförderung betrieben werden.

23. Januar 2020