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Das Bewegungsraum- und Sportanlagenkonzept der Gemeinde Köniz in Überarbeitung

Ausgangslage

Seit dem Jahr 2014 verfügt die Gemeinde Köniz über ein Bewegungsraum- und Sportanlagenkonzept als Planungsinstrument, welches die verschiedenen Anforderungen, die an den Sport, die Bewegung sowie sein Umfeld gerichtet werden, aufnimmt, koordiniert, gestaltet, steuert und darüber informiert. Das Bewegungsraum- und Sportanlagenkonzept dient als Grundlage für die Planung, die Erstellung und den Betrieb von Sportanlagen und Bewegungsräumen. Dabei handelt es sich im Allgemeinen um eine rollende Planung, die laufend neuen Erkenntnissen anzupassen ist. Deshalb hat die Gemeinde Köniz entschieden, dass bestehende Bewegungsraum- und Sportanlagenkonzept nach fünf Jahren zu überprüfen und neuen Entwicklungen anzupassen.

Das GESAK als Planungsgrundlage der für Entscheidungsträger der Gemeinde

  • Mit dem aktualisierten Bewegungsraum- und Sportanlagenkonzept wird eine vorausschauende Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Sports in der Gemeinde Köniz erstellt.
  • Dem teils veränderten Bewegungsverhalten und den aktuellen Bedürfnissen der Bevölkerung, den Vereinen und der Schule wird Rechnung getragen.
  • Die Grundlageninformationen zu den verschiedenen Bewegungsräumen und Sportanlagen sind fundiert aufbereitet, breit abgestützt und erlauben dadurch eine schnelle Entscheidungsfindung bei politischen Geschäften.
  • Der Einsatz einer standardisierten Datenerhebung ermöglicht in Zukunft eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Bewegungsraum- und Sportanlagekonzepts.

Vorgehen zur Erarbeitung eines GESAK’s

In einer ersten Phase wurden die Bedürfnisse der allg. Bevölkerung, der Sport- und Ortsvereine sowie die Bedürfnisse der Schulen via Onlineumfragen aufgenommen und ausgewertet. Danach wurde die Bestandsanalyse der Sportanlagen in der Gemeinde Köniz durchgeführt. Dabei wurden alle Sportanlagen und Bewegungsräume in der Gemeinde erfasst und wo dies möglich war, die Auslastung der Anlagen abgeklärt. In einem nächsten Schritt werden die Ergebnisse zusammengefasst und konsolidiert und Handlungsfelder aufgezeigt.

Allgemein liefert ein GESAK die Planungsgrundlage für Sportanlagen. Ergänzend dazu ist es zudem sinnvoll eine baulich technische Zustandsanalyse der bestehenden Sportanlagen durchzuführen und eine Gesamtportfoliostrategie zu erstellen.

27. November 2019