Hallenbad, Balgach

Ausgangslage

Das Hallenbad Balgach beinhaltet ein 25m-Schwimmbecken (4 Bahnen), ein Nichtschwimmerbecken und eine Rutschbahn. Die Rutschbahn ist in der nächsten Zeit sanierungsbedürftig, weshalb die Gemeinde mit der Unterstützung eines Bäderplaners verschiedene Sanierungsvarianten erarbeiten liess. Die Varianten mit teilweise hohen zu erwartenden Investitionskosten und die Annahme einer sehr starken Zunahme der Eintrittszahlen bei einer Variante mit einer deutlichen Vergrösserung der Wasserfläche sorgte anlässlich einer Veranstaltung zur Präsentation der Szenarien bei Teilen der Bevölkerung für Diskussionen.
Die Gemeinde Balgach wünschte daher eine Überprüfung der bestehenden Annahmen, insbesondere im Bereich der Steigerung der Besucherzahlen, bei der Gestaltung Gesamtangebots sowie der Wirtschaftlichkeit der Ausbau- und Sanierungsvarianten.

Auftraggeber

Gemeinde Balgach

Zeitraum

November 2015 bis April 2016

Auftragsbeschreibung und Vorgehensweise

Auftragsbeschreibung

  • Bedarfsanalyse der verschiedenen Zielgruppen (Öffentlichkeit, Schulen, Vereine, Organisationen)
  • Schätzung des Nutzungspotentials der verschiedenen Zielgruppen
  • Berechnung der Businesscases der verschiedenen Ausbau-/Sanierungsvarianten
  • Bewertung der Ausbau-/Sanierungsvarianten in Bezug auf wirtschaftliche und qualitative Kriterien

Vorgehensweise und Teilleistungen

  • Ortsbegehung mit Interviews Betrieb und Politik
  • Analyse der bestehenden Betriebsdaten und Unterlagen zu den Ausbau-/Sanierungsvarianten
  • Telefonische Befragung der institutionellen Hauptnutzer (Schulen, Vereine und Organisationen)
  • Analyse und Auswertung einer Besuchererhebung im Hallenbad mit Schwerpunkt Herkunft der Besucher
  • Durchführung eines Workshops zur Definition der Annahmen für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung der Ausbau-/Sanierungsvarianten
  • Moderation einer Nutzwertanalyse zur qualitativen Bewertung der Ausbau-/Sanierungsvarianten
  • Begleitung und Beratung des Projektteams (Gemeindepräsidentin + zwei Gemeinderäte) im Rahmen von Projektsteuerungssitzungen