Vereine und Sportler profitieren bei Swiss Sports Benefits

Swiss Sports Benefits Mission ist die Förderung von Schweizer Sportvereinen. Matthias Lübke, Geschäftsführer und Mitgründer, stellt die Plattform vor und erklärt wie Sportler und Vereine gemeinsam profitieren. Hier geht’s zum kurzen Clip.

 

www.swiss-sports-benefits.ch

29. Mai 2019

Anja Weber - Das Nachwuchstalent in zwei Sportarten

Wie kam es, dass du Langlauf UND Triathlon leistungsmässig betreibst (und so erfolgreich bist)?

Anja: Schon früh hatten meine Eltern mich viel zum Biken, Klettern, Laufen und allem möglichen mitgenommen. Somit war ich schon ganz am Anfang meiner Karriere sehr polysportiv. Zum Triathlon kam ich hauptsächlich durch meine Schwester, da ich schon früh mit ihr zu den Wettkämpfen gereist bin und dann in meiner Kategorie gestartet bin. Meine Eltern gingen zudem oft langlaufen – da wollte ich natürlich auch unbedingt mitmachen. 

Für mich passen die zwei Sportarten einfach super zusammen und ergänzen sich wunderbar. Natürlich ist es manchmal auch schwierig kleinere Entscheidungen zu treffen aber solange es aufgeht und ich Spass an beiden Sportarten habe, werde ich auch weiterhin beide betreiben.

Was gefällt dir an den beiden Sportarten jeweils am besten?

Anja: Beim Triathlon gefällt mir die Abwechslung von den drei Sportarten. Man muss so nicht immer das gleiche trainieren. Beim Langlauf gefällt mir vor allem die Sportart an sich. Ich liebe es im Schnee zu trainieren und mit dem Triathlon zusammen ist dies die perfekte Kombination.

Was waren bis jetzt deine grössten Erfolge?

Anja: Triathlon: 3. Platz an den YOG Buenos Aires / 1. Platz YOG Mixed Relay Buenos Aires / 6. Platz U20 EM Tartu / SM Gold U18 Langlauf: 2x 1. Platz EYOF Sarajevo / 3. Platz EYOF Mixed Relay Sarajevo / 12. Platz U20 WM Lahti / 2x Gold SM U20&U18

Was war der schönste/emotionalste Moment in deiner noch jungen Karriere?

Anja: Die Medaillen an den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires und den Europäischen Jugendspielen in Sarajevo waren für mich die zwei emotionalsten Momente. Obwohl ich mit eher kleinen Erwartungen angereist war, konnte ich diese grossen Erfolge feiern. Deshalb bedeuten mir diese Titel umso mehr. 

Wie sieht dein Trainingsplan aus?

Anja: Ich trainiere ca. 12-14h pro Woche. D.h. ca. 5x Schwimmen beim Schwimmclub Uster Wallisellen, 2-3x Laufen bei der Trainingsgemeinschaft Hütten. Langlauf und Radfahren je nach Jahreszeit - im Winter fast kein Rad und im Gegenzug im Sommer praktisch nie Langlauf/Rollskitraining. 

Wie vereinbarst du den Spitzensport mit deiner Schule/Ausbildung?

Anja: Ich bin sehr froh, dass ich an die UNITED school of sports in Zürich gehe und dort eine Sportlerausbildung zum KV mache. Somit kann ich Sport und Schule perfekt miteinander verbinden.

Wie geht es weiter? Wirst du dich für eine Sportart entscheiden müssen?

Anja: Momentan mache ich so weiter wie bisher. Aber klar, irgendwann kommt der Zeitpunkt, an welchem ich mich vermehrt auf eine Sportart fokussieren sollte – z.B. in der Vorbereitung auf einen Grossanlass. 

Was sind deine kurz- und langfristigen Ziele?

Anja: Im Triathlon möchte ich an der U20-Europameisterschaft in die Top 8 kommen. Zudem steht noch die U20-Weltmeisterschaft an. Im Langlauf ist das kurzfristige Ziel ein Top 10-Rang an der U20-WM. Langfristig ist natürlich in beiden Sportarten die Teilnahme an Olympischen Spielen mein grosser Traum. 

21. März 2019

House of Switzerland - Tokyo 2020

Philipp, Viele Schweizer kennen das House of Switzerland aus den Medien. Aber was ist eigentlich der Zweck und das Ziel des House of Switzerland?

Philipp: Das House of Switzerland gehört zur Organisationseinheit „Präsenz Schweiz“ des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und hat als oberstes Ziel das Nation Branding, Public Diplomacy und im Allgemeinen die Bekanntheit sowie das Image der Schweiz im Ausland positiv zu beeinflussen. Das House of Switzerland ist eines der Tools das von Präsenz Schweiz genutzt wird, um dies umzusetzen. Zudem ist das House of Switzerland ein Public-Private-Partnership Projekt. Das heisst, dass 2/3 Drittel des Budgets durch den Bund und 1/3 durch Sponsoren finanziert wird.

Was sind die grössten Herausforderungen als Projektleiter des House of Switzerland?

Philipp: Klar sind dies die sprachlichen Barrieren, aber diese können wir personell relativ gut überbrücken. Die Kultur ist manchmal eine andere Herausforderung, weil sie beeinflusst direkt die Arbeitsweise der Personen vor Ort und da läuft nicht immer alles so wie man es sich erhofft und gewöhnt ist. Zum Beispiel in Rio, wenn ich zurückdenke, da wurden im Vorfeld nicht X Szenarien durchgespielt, sondern wurde gerne mal unter Zeitdruck improvisiert. Die waren aber sehr gut im Improvisieren und geklappt hat am Schluss dann immer alles bestens. Man muss als Person einfach offen und flexibel sein.

Wie unterscheiden sich die Vertragsverhandlungen in den Ländern?

Philipp: In Brasilien hatte man nicht immer Freude daran, dass wir für jedes Geschäft einen schriftlichen Vertrag haben wollen.

Die Koreaner hingegen schlossen gerne Verträge ab und «besiegelten» diesen oft mit einem Glas «Soju» (Koreanische Spirituose). In Japan hingegen überlegt man sich noch mehr als üblich, was im Vertrag stehen soll, da es danach eben relativ wenig bis keine Flexibilität gibt. Die Vertragsprozesse dauern hier oft auch etwas länger als in anderen Ländern.

In Japan ist es zum Beispiel auch wichtig, immer genügend Visitenkarten dabeizuhaben. Auch sollte man wissen, wie man die Visitenkarten austauscht. Die Visitenkarten werden natürlich mit zwei Händen übergeben und eben auch entgegengenommen. Das Entgegennehmen und Übergeben kann also nicht zeitgleich erfolgen und wenn man das nicht weiss, kann man schnell mal in den Stress kommen, Bei mir kam es am Anfang mal vor, dass ich die Regeln in der Hitze des Gefechtes vergass und die Visitenkarte einfach über den Tisch schob. Das ist ein absolutes No-Go!

Gibt es eine einzelne emotionale oder lustige Momente, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

Philipp: Ja, da gibt es viele. Sehr speziell ist für mich immer, wenn ein Walliser Sportler oder Sportlerin eine Medaille holt. Was auch schon ein paar Mal vorkam. Natürlich kommt es auch vor, dass ein Athlet nach dem Erfolg im House of Switzerland ausgelassen seine bzw. ihre Medaille feiert und dabei kommt es immer wieder zu emotionalen und speziellen Momentan.

Welche Ziele und Zielgruppe stehen im Fokus von Tokyo 2020?

Philipp: Wir wollen im House of Switzerland Gäste aus der ganzen Welt willkommen heissen. Unsere Strategien sind zwar auf ein nicht schweizerisches Publikum ausgerichtet, jedoch auch Besucher aus der Heimat immer herzlich willkommen sind. In Japan wollen wir die Schweiz als innovatives, dynamisches und facettenreiches Land positionieren. Als Stossrichtungen haben wir die Bereiche «Kunst & Design», «Gastronomie & Tourismus» und «Bildung & Innovation» definiert. Speziell werden wir uns auf das Japanische Publikum im Alter von 20 bis 45 Jahren fokussieren, weil die Schweiz bei diesen Leuten weniger bekannt ist.

Was weiss man im Ausland über die Schweiz? Für was ist die Schweiz bekannt?

Philipp: Natürlich ist die Schweiz für viele ihrer Klischees wie Schokolade, Käse, Uhren, etc. bekannt. Auch die hohe Lebensqualität und die politische Stabilität wird oft erwähnt. Häufig wird man auch mit Schweden verwechselt. In Brasilien wusste man relativ wenig über die Schweiz. Hingegen in Japan ist die Schweiz für Sachen bekannt, wo sie ansonsten in der Welt nicht in Verbindung gebracht wird. Als innovatives Land und bekannt für Schweizer Design und Architektur. Allgemein kann aber gesagt werden, dass die Schweiz international ein gutes bis sehr gutes und relativ stabiles Image hat.

Was kann man bereits über den Standort des House of Switzerland 2020 in Tokyo sagen?

Philipp: Unser House of Switzerland wird im Stadtbezirk Shibuya an der Cat Street sein, südwestlich des Zentrums von Tokio. Es ist ein Standort, der ohne die Spiele bereits einen hohen Besucherfluss hat. Der bebaubare Platz im Stadtzentrum von Tokio ist zudem ziemlich beschränkt und es ist aus finanzieller Sicht nicht attraktiv dort selber etwas zu bauen. Daher haben wir uns entschieden, dass wir eine bestehende Eventlocation nutzen werden.

Was werden die Herausforderungen in Tokyo im Hinblick auf den Standort und Kultur sein?

Philipp: Die Herausforderung wird sein, dass man in einem sehr angesagten, belebten und design-affinen Viertel wie Shibuya aus der Masse herausstechen kann und genügend interessant ist. Shibuya ist sehr schnelllebig und mit einem durchschnittlichen Konzept ist man zu wenig attraktiv, um das Interesse auf sich zu ziehen. Hinsichtlich der Kultur wird es auch nochmals ganz anders sein als in den vergangenen Projekten. Ich würde behaupten, dass die Japaner fast noch organisierter als die Schweizer sind. Es ist alles weit vorausgeplant und es gibt wenig Platz für Flexibilität. Sehr starre Prozesse sind im Eventumfeld nicht immer von Vorteil. In Tokyo habe ich auch gelernt, dass man die Fragen für eine Sitzung teilweise Wochen im Voraus mitteilen muss. Zusätzliche Fragen werden zwar akzeptiert aber nicht direkt beantwortet, da diese nicht auf dem Fragekatalog waren.

Berufsperspektiven - Studium der Sportwissenschaft

Die Studie vom Sportwissenschaftlichen Studium ins Berufsleben (2011) des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bern zeigt, dass mehr als die Hälfte der untersuchten Absolventen (Online Umfrage N=1'105) sportwissenschaftlicher Studiengänge als Sportlehrkräfte an Schulen tätig sind. 

Nagel, S., Conzelmann, A., Schlesinger, T. & Studer, F. (2011)

Zwei Sport-Studenten im Interview

Laurent Marx (25)
Lukas Heinzen (25)

Ihr seid gerade dabei den Masterstudiengang Sportwissenschaft an der Universität Bern zu absolvieren, weshalb habt ihr dieses Studium damals für euch ausgewählt?

Laurent: Kurz nach dem ich entschieden habe mit dem Spitzensport aufzuhören, war für mich klar, ein Studium im Bereich Sportwissenschaft zu beginnen, da ich später in einem Sportverband tätig sein möchte.

Lukas: Schon als Kind konnte ich mich für fast alle Sportarten begeistern. Neben dem Schulsport habe ich Unihockey, Eishockey und Fussball gespielt und bin ein passionierter Bergsteiger und Tourengänger. Von der Primarschule bis zum Ende des Gymnasiums war Sport mein Lieblingsfach.

Wie ist das Studium der Sportwissenschaft aufgebaut und welche Berufsperspektiven bietet das Studium?

Lukas: Das Studium der Sportwissenschaft beginnt mit der dreijährigen Ausbildung zum Bachelor, dies beinhaltet sowohl theoretische wie auch sportpraktische Veranstaltungen. Danach folgt das Masterstudium mit Schwerpunktsetzung. Beim Fachdidaktik Master werden die StudentInnen auf eine spätere Tätigkeit in der Lehrerbildung unterrichtet. Im Master Sportwissenschaft wird eine sozial- und verhaltenswissenschaftliche Vertiefung angestrebt. Zusätzlich gibt's noch den Master sportwissenschaftliche Forschung

Laurent: Ich habe den Master Sportwissenschaft gewählt. Wir vertiefen uns in zahlreichen Bereichen wie: Sportpsychologie, Sportökonomie und -management oder Bewegungs- und Trainingswissenschaft. Dieses grobgefächerte Angebot hilft uns, auch neben dem Lehrerberuf interessant für Branchen wie: Sportartikelindustrie, Sportverbände, Sportvermarkter oder Eventorganisatoren zu sein.  

Habt Ihr bereits konkrete Vorstellungen in welche Richtung eure Berufswahl gehen wird?

Laurent: Ja, ich interessiere mich stark für die Talentselektion im Spitzensport und der Organisation von Sportevents wie z.B. den Youth Olympic Games (YOG). So wäre es für mich ein Traum, nach dem Studium in einem dieser Bereiche arbeiten zu können.

Lukas: Ich konnte in den vergangenen zwei Jahren bereits Erfahrungen im Lehrerberuf sammeln. Neben dem Studium gebe ich vereinzelt Stellvertretungen als Sportlehrer auf Stufe Sek. 1 und Sek. 2. Für mich ist klar, dass ich Sportlehrer werden möchte.

3 Fragen an:
Alex Wilson

Bildquelle: Ulf Schiller

Alex Wilson ist der Schweizer Rekordhalter über die 100m und 200m. An den diesjährigen Europameisterschaften in Berlin gewann er über die 200m die Bronzemedaille und verbesserte seinen eigenen Schweizerrekord auf 20.04s.

Alex, gratuliere nochmals zu deiner Bronzemedaille. Jetzt sind bereits einige Wochen vergangen und du konntest den Erfolg ein bisschen auf dich wirken lassen. Wie schaust du darauf zurück?

Alex: Es war eine mega coole Erfahrung in Berlin. Eine Medaille zu holen ist schon eine riesen Sache, und das noch in einer Sprintdisziplin, das ist wirklich unglaublich toll. Und auch das ich den Schweizerrekord erneut brechen konnte, das war für mich genial und der ideale Weg für die Zukunft. Das Beste war, dass ich meine Leistung am Tag X perfekt abrufen konnte.

Wirst du die 2 magischen Grenzen unterbieten können, wenn du weisst, was ich meine? (unter 10 Sekunden über 100m und unter 20 Sekunden über 200m)

Alex: Ich versuche sicher die 20er-Marke und die 10er-Marke zu knacken, das ist klar. Ich habe in dieser Saison bis zum Schluss alles daran gesetzt um diese magische Grenze zu unterbieten. Leider hat es auch im letzten Rennen am Diamond League Meeting Weltklasse Zürich nicht gereicht, somit werde ich nächste Saison angreifen.

Die European Championships haben dieses Jahr zum ersten Mal als Multisportevent stattgefunden. Wie hast du dieses Format als Athlet selber wahrgenommen?

Alex: Die European Championships sind eine mega coole Sache und haben mir gefallen. Für mich ist die einzige Sache, welche ich ändern würde, dass es an 2 verschiedenen Orten stattgefunden hat. Ich finde, es sollte nur an einem Ort durchgeführt werden, damit das Mini-Olympia-Feeling aufkommen kann.

Quiz: Wer weiss mehr über Frauenfussball – Mann oder Frau?

Der Stellenwert des Frauenfussballs wird langsam besser, doch noch immer besteht ein enormer Unterschied zum Männerfussball: In der Vermarktung und den finanziellen Aspekten ist der Frauenfussball dem Männerfussball deutlich unterlegen. Seit das Schweizer Frauenteam 2015 erstmals an der WM in Kanada teilnehmen konnte, wurden die Spiele prominenter im Fernseher übertragen und der Bekanntheitsgrad ist dadurch angestiegen. Im Männerfussball mit Ronaldo und Co. kennt sich fast jeder aus, oder meint zumindest mitdiskutieren zu können. Doch wie sieht es im Frauenfussball aus? Kennen sich dort die Frauen besser aus als die Männer?

BPM Sports ging der Sache auf den Grund und organisierte ein Frau-gegen-Mann-Quiz. Die Frauenvertretung stellt Sara Schüpbach vom FC Bethlehem. Bei den Männern versucht sich Loris Lüthi vom FC Breitenrain.


Frage 1:

Welches Team ist Rekordsieger der Frauen Fussball-Weltmeisterschaft?

Sara: Ich vermute Deutschland.

Loris: Ich sage die USA.

Die richtige Antwort ist: USA mit 3 Titeln. Der erste Punkt geht an die Männer.

Frage 2:

Wer wurde 2017 zur Weltfussballerin gewählt?

Loris: Ich kenne nicht sehr viele Spielerinnen, aber ich sage es ist Alex Morgan.

Sara: Darf ich die gleiche nehmen? Ja? Also auch Alex Morgan.

Die richtige Antwort ist: Lieke Martens, die Niederländerin. Hier kann ich leider keine Punkte verteilen.

Frage 3:

Aus welchem Land kommt die sechsfache Weltfussballerin?

Sara: Brasilien!

Loris: Brasilien! Sie heisst Marta. Die ist richtig stark.

Die richtige Antwort ist: Genau, Brasilien. Somit gibt es für beide einen Punkt. Die Männer führen noch.

Frage 4:

Wo findet die Frauen Fussball WM 2019 statt?

Loris: Ich habe keine Ahnung, aber sage Schweden.

Sara: Ich weiss nur, die letzte WM war in Kanada. Ich tippe auf Frankreich.

Die richtige Antwort ist: Frankreich, somit steht es Unentschieden.

Frage 5:

Wie heisst die zweithöchste Liga in der Schweiz im Frauenfussball?

Sara: Nationalliga B, das muss ich wissen.

Loris: Ah ja, Nati B

Die richtige Antwort ist: Nationalliga B. Für beide einen Punkt zum 3:3. 

Frage 6:

Welches Frauenteam ist Rekordmeister in der Schweiz?

Loris: FC Zürich?

Sara: mhm

Die richtige Antwort ist: Ja stimmt, FC Zürich mit 21 Titeln. Beide kriegen einen Punkt.

Frage 7:

Welche Trainerin brachte die Frauen A-Nationalmannschaft zum ersten Mal an die WM?

Loris: Da muss ich passen, ich weiss wie sie aussieht, aber den Namen kann ich nicht bieten.

Sara: Ich weiss es, Voss

Die richtige Antwort ist: Martina Voss-Tecklenburg. Die Frauen gehen mit 5:4 in Führung.

Frage 8:

In welchem Stadion trainieren die YB-Frauen?

Sara: Das weiss ich schon wieder: Ich sage Stadion Neufeld

Loris: Ist das eine Fangfrage? Ich sage trotzdem Stade de Suisse.

Die richtige Antwort ist: Neufeld ist richtig. Im Stade de Suisse trainieren nur die Männer.

Frage 9:

Wie heisst die Spielerin auf dem folgenden Bild? 

Sara: Haha die kennen wir beide. Es war klar, dass du genau sie zeigen wirst.

Loris: Ja Morgan, die sieht super aus.

Die richtige Antwort ist: Alex Morgan aus den USA. Den letzten Punkt haben sich beide verdient.

 

Somit gewinnt Sara in Vertretung für die Frauen mit einem 7:5, herzlichen Glückwunsch.

9. Oktober 2018

Chipimplantat als Zukunftsvision – ein Selbstversuch

Über die Digitalisierung muss man nicht mehr diskutieren, sondern in sie eintauchen, anwenden, umsetzen. Am erstmalig in diesem Jahr durchgeführt Forum von Top Sports in Magglingen liess ich mir einen Chip in die Hand implantieren. Ein Selbstversuch mit bisher erstaunlich wenig Folgen ….

Dr. Patrick Kramer implantiert den RFID Chip bei Rainer Gilg als Selbstversuch

Die Zukunft ist eigentlich schon da

Es bot sich spontan am diesjährigen Forum von Swiss Top Sports, ein Zusammenschluss der wichtigsten Sportevents der Schweiz, in Magglingen, einen Chip als Implantat einsetzen zu lassen. Von den rund knapp 100 Teilnehmenden meldeten sich schlussendlich drei Personen, darunter ich, zu diesem Selbstversuch.

Unter dem Eindruck der nahen Zukunft mit 3D-Drucker, Hilfsroboter im Haushalt, virtueller Realität für Freizeit und Arbeit war auch das Thema einer sicheren und einfachen Handhabung für Zutritte und Zugriffe im Raum.

Was bei Hunden, Katzen und anderen Tieren bereits seit Jahren Standard ist, ruft beim Menschen immer noch grosses Erstaunen und Abwehrreaktionen hervor. Nachdem das Implantat gesetzt war (siehe Video), ging ich auf die Suche nach Anwendungen und suchte natürlich im persönlichen Umfeld auch die Diskussion.

Gesucht: Anwendungsbereiche

Kippte meine Coiffeuse fast in Ohnmacht, erntete ich bei vielen meiner Freunde und Arbeitskollegen Kopfschütteln oder unglaubliches Staunen. Schnell war vom "CyborGilg" die Rede und ich schien nicht mehr weit von Arnold Schwarzeneggers Terminator. Zugegeben, so eine rote Linse mit Scanfunktionen und einem Stahlarm, warum nicht an Stelle einer filigranen Brille und schlaffen Muskeln.

Auch im Fitnesscenter erhielt ich nur ein Kopfschütteln auf meine Bitte, den Badge für den Eintritt auf meine Hand zu speichern. Also verstand ich bald, dass es an Anwendungsbereichen fehlt, da meine Türen zu Hause und im Office allesamt sehr altmodisch mit einem mechanischen Schlüssel zu öffnen sind, fällt auch dieser Bereich weg.

Es bleibt aktuell also dabei, meine Koordinaten und Daten für den Notfall auf dem Chip abzuspeichern. Und weil Informatik in der Realität immer komplizierter ist als es einem versprochen wird, geht auch das nur mit einem guten Schuss an Geduld und Beharrlichkeit. Und die Chance, dass mein gegenüber sofort sein Handy zückt und meine Daten lesen kann, wird vermutlich auch auf sich warten lassen.

10. September 2018