Haris Tabakovic über den Fussball und dessen Infrastruktur in Ungarn

Haris, was ist dein nächstes grosses Ziel?

Haris: Letzten Sommer habe ich mir leider die unter den Fussballern bekannte und gefürchtete Knieverletzung – den Kreuzbandriss – zugezogen. Zum Glück konnte sehr rasch und ohne weitere Komplikationen operiert werden. Mein Ziel ist es, gesund und stärker denn je auf den Rasen zurückzukehren. Debrecen ist für mich eine optimale Zwischenstation um Erfahrungen zu sammeln und gute Leistungen und Facts abzuliefern. Ich will mich hier zeigen, gut spielen und dann weiterziehen.

Wie entstand die Entscheidung, für einen ungarischen Verein zu spielen?

Haris: Ich wollte unbedingt aus der Schweiz raus und irgendwo spielen, wo ich von null anfangen und mich beweisen kann. Dann bekam ich aus Ungarn eine gute Offerte. Ich habe mich gründlich informiert und mir die gesamte Infrastruktur, das Stadion und das Trainingszentrum angeschaut. Es hat mich alles überzeugt und in der Entscheidung gestützt, zu Debreceni VSC zu wechseln.

Wie beurteilst du die Fussball-Infrastruktur in Ungarn im Vergleich zur Schweiz?

Haris: Im Vergleich zur Schweiz sind die Stadien in Ungarn ein bisschen moderner, fast jede Mannschaft in Ungarn besitzt ein neues Stadion. Von den Trainingszentren her kann ich nur was über Debrecen berichten, denn das kenne ich am besten. Es ist ein sehr neues Trainingszentrum und unglaublich schön designt, vergleichbar mit dem GC Campus. Es hat ein Gym, etwa zehn Trainingsplätze, eine Cafeteria und diverse Erholungs- und Theorieräume. Es hat eigentlich alles dort, was es für den Profifussball  braucht.

26. Juni  2019